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Kämpfende Hauskatzen zu Freunden machen

Katzen streiten sich oft. Nicht selten lautstark und nachts. Gerade dann, wenn wir unseren wichtigen Schlaf brauchen, um morgens wieder fit auf der Arbeit zu sein.

Katzen streiten sich oft

Wir haben auch 2019 eine neue Katze aufgenommen. Meine alte Sarang war da schon 9 Jahre alt. Eigentlich hätten wir gedacht, die beiden Katzen verstehen sich super. Sie sind beide total lieb und verschmust. Der erste Eindruck hätte gesagt: Prima, die passen perfekt zusammen.

Aber pustekuchen. Die beiden Katzen haben sich von Anfang an gehasst. Zuerst hatte Sarang natürlich Angst, dass sie nicht mehr wichtig ist. Sie ist sehr sensibel und hat daher eifersüchtig reagiert.

Die neue Katze, die 4 jährige Susi, hat ziemliche Schläge kassiert.

Das war soweit auch gar nicht ungewöhnlich. Immerhin müssen zwei neue Katzen auch erst einmal schauen, wie sie miteinander klar kommen, wer der Chef ist und austesten, wer stärker ist.

Nun sind aber beide Katzen sehr ähnlich. Sie haben sich in jedem Punkt die Waage gehalten und so konnte kein Frieden entstehen.

Gerade Nachts ist es da oft eskaliert und wir haben keinen Schlaf mehr gefunden. Und unsere Nachbarn vermutlich auch nicht.

Susi wieder abzugeben, kam natürlich nicht in Frage. Immerhin haben wir sie aufgenommen, um sie vor dem Tierheim zu retten. Ihr Herrchen war nach einer Routine-OP gestorben und es gab nur uns oder das Heim.

Da war natürlich klar, dass wir sie aufnehmen.

Aber der Krach, der Streit und zwei unglückliche Katzen in der Wohnung waren keine Lösung.

Bei Susi war es sogar so schlimm, dass sie sehr bald angefangen hat, zu sabbern ohne Ende. Das machen Katzen oft, wenn sie gestresst sind. Sie hat wortwörtlich das ganze Parkett voll getropft. Das war nicht nur unschön anzusehen… sie hat ja auch gelitten. Sie hat sich so gar nicht wohl gefühlt und hatte Angst in der neuen Umgebung.

Irgendwann hat sich auch Sarang, die ältere Katze, nicht mehr wohl gefühlt. Nachts, wenn sie geschlafen hat, wurde sie immer von Susi attackiert. Susi hat auch vor dem Katzenklo gewartet, wenn Sarang drin war. Immer wenn sie raus gekommen ist, hat Susi angegriffen.

Pheromone als Rettung

Wenn weder gute Worte noch Geduld helfen, dann hilft nur der Gang zum Tierarzt. Wir dachten zwischendurch auch, dass Susi krank ist, weil sie so viel gesabbert hat. Sie hat getropft wie ein Wasserhahn.

Die Tierärztin hat uns dann erst einmal aufgeklärt und uns Pheromone für Katzen empfohlen. Die hatte ich vor Jahren schon mal in einer WG eingesetzt, in der wir 3 Kater zusammen bringen mussten.

Die Pheromone beruhigen die Katzen, weil sie an die Mutter erinnern. So wird ganz wörtlich ein behütetes Klima in der Wohnung geschaffen.

Das funktioniert mit einem Verdampfer, der für eine 50-70qm-Wohnung rund 30 Tage hält. Man steckt ihn einfach in die Steckdose und er tut seinen Job. Ähnlich wie ein Raumduft-Spray, nur eben für die Vierbeiner. Menschen riechen das nicht.

FELIWAY FRIENDS Start-Set, Verdampfer für die Steckdosen & Flakon
  • Hilft Konflikte und Spannungen zwischen zusammenlebenden Katzen zu reduzieren
  • Wissenschaftlich belegt
  • Nicht-medikamentöse Hilfe für mehr Harmonie im Mehrkatzenhaushalt
  • Geruchslos und sicher in der Anwendung - Ein Verdampfer reicht für eine Wohnfläche von bis zu 70m²
  • Von Tierärzten entwickelt und empfohlen

Wirkung nach ca. 3 Tagen

Während wir Menschen von dem Verdampfer gar nichts mitbekommen, verteilt er seinen Duft in der Wohnung.

Man sollte natürlich nicht unendlich viel lüften in der Zeit. Durch die Bewegungen der Bewohner verteilt sich der Geruch irgendwann überall. Daher ist es sinnvoll, den Verdampfer an einer viel genutzten Stelle in der Wohnung anzubringen. Zum Beispiel im Flur. Dann kann der Duft in jede Ritze verteilt werden.

Nach etwa 3 Tagen ist eine 60qm-Wohnung eingeduftet und langsam kehrt Frieden ein!

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